Bergsteigergruppe 2024
16. April 2024
Bärenstein 1077m Aigen Schlägl
Teilnehmer: 20 Personen
Mit 4 PKW bei mäßigen Temperaturen ging es Richtung Aigen Schlägl, wobei wir im Bereich Bad Leonfelden bereits Schneefall hatten. Am Ausgangspunkt beim Feuerwehrhaus gab es keine Niederschläge und wir benötigten für die ganze Tour keine Regenjacke. Nach einigen hundert Metern entlang der Höhenstraße ging es in den Waldweg, vorbei am Mühlrad (Foto) und zur Michaelsquelle mit Kneippbecken. Es ging weiter auf den Weg Nr.41 auf guten Pfaden nach Hochbuchet mit seinen Felsen. Weiter Bergauf kamen wir nach Grünwald (Panyhaus), danach folgten wir den Waldweg geschützt vom Wind bis zum Bärenstein (1077m). Bei guter Fernsicht jedoch starken Wind und leichten Schneetreiben machten wir unsere Jausenpause etwas unterhalb des Gipfels.
Retour gingen wir beinahe am gleichen Weg wie beim Aufstieg. Der Abschluss wurde im Gasthaus Bärenwirt mit dem Mittagessen bei gemütlicher Atmosphäre erledigt.
Unterwegs waren wir 4.15 Stunden dabei wurden 12.5km und 450 Höhenmeter zurückgelegt.
14. Mai 2024
Ennstal, Steinerner Jäger -Schieferstein (1206m)
Teilnehmer: 6 Personen
Bei ausgezeichnetem Bergwetter mit angenehmer Temperatur wurde die Tour vom Parkplatz „Hack“ in Angriff genommen. Am Bauernhaus vorbei über einen Wiesenpfad ging es ziemlich Bergauf, der Pfad war anspruchsvoll, eine ziemlich anstrengende Kraxlerei im felsigen Gelände. Am Grat ging es entlang über schroffes Gelände, bei der Trittsicherheit notwendig war. Eisenleitern und Seilsicherungen halfen bei der Überwindung von steilen Abschnitten und wir hatten bald den mächtigen Felsklotz „Steinerner Jäger“ vor uns. Nach einer kurzen Rast ging es über einen schmalen Pfad weiter zu unserem nächsten Ziel Schieferstein, wo wir unsere verdiente Jause bei herrlichem Ausblick einnahmen. Den ersten Teil des Rückweges gingen wir gleich den Aufstieg danach ging es nördlich des Bergrückens auf angenehmen Waldsteigen zurück zum Parkplatz Hack. Das Mittagessen wurde in Reichraming im Gasthaus Ortsbauerngut eingenommen.
Für die Bergtour benötigten 4,5 Stunden zurückgelegt haben wir 8,8km mit 700 Höhenmeter.
18.6.2024
Zellerhütte Schafferteich Schallerkogel (1845m)
15 Personen
Mit 3 PKW fuhren wir an diesen herrlichen Sommertag über Vorderstoder zu unseren Ausgangspunkt Parkplatz Schafferteich (gebührenpflichtig). Nach 2 Bauernhöfen kamen wir ansteigend durch den Hochwald zur Talstation der Materialseilbahn Zellerhütte. Der weitere Aufstieg in vielen Serpentinen alles im Hochwald war durch den Regen am Vortag und aufgeweichten Untergrund etwas schwierig zu bewältigen. Die Terrasse der Zellerhütte hätte bei dem herrlichen Wetter gleich zum Rasten eingeladen, doch unser Ziel war der Schallerkogel weshalb es noch 230 HM zu überwinden gab. Nach einer Rast und Fotos mit herrlichen Blicken auf die Warscheneckgruppe ging es über den Jägersteig retour zur Zellerhütte. Dort genossen wir unsere Mittagspause auf der herrlichen Terrasse bei guten Essen und mit Blick über das gesamte Prielmassiv. Zurück ging es auf den gleichen Weg, welcher in der Zwischenzeit aufgetrocknet hatte.
Unterwegs waren wir reine Gehzeit 3 Std 45 dabei wurden 10,1 km und 950 Höhenmeter zurückgelegt.
9.7.2024
Mittagskogel und Natternriegel 2065m bzw.Admontwarte
8 Teilnehmer
Ausgehend vom Parkplatz Buchauer Sattel wanderten wir über einen Wiesenpfad und später über Steige, wobei wir die Forststraße immer wieder querten, bergauf zur Grabneralm. Es ging weiter Richtung Admonter Haus. Hier gingen wir nicht mehr im Wald sondern über Almwiesen, die Wege wurden steiniger und Latschen zierten den Weg jedoch hatten wir herrliche Ausblicke. Nach einer kurzen Rast bei der Hütte ging es weiter zu unseren Ziel Mittagskogel(2041m), der bereits in Sichtweite war jedoch uns über Serpentinen, Teils Schotter und Felsen einiges abverlangte. Ohne längere Rast erreichten wir unseren zweiten Gipfel Natterriegel (2065m), wo Fotos und die Jause bei Sonnenschein und herrlicher Rundblick eingenommen wurde. Zurück ging es auf den gleichen Steigen bis zur Admonterhütte.
Ein Großteil der Gruppe hat vor der Mittagsrast neben der Hütte noch die Admonter Warte (1807m) als 3 Gipfel bezwungen. Nach der Mittagsrast auf der Terrasse ging es den gleichen Weg wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt Buchauer Sattel. Diese schöne Anspruchsvolle Tour wird uns in Erinnerung bleiben.
Die reine Gehzeit waren 4,3 Stunden, dabei überwanden 1310 Höhenmeter und legten 13,6 km zurück.
30.7.2024
Goiserer Hütte und Hohen Kalmberg 1812m
12 Teilnehmer
Vom Parkplatz Trockentann gingen wir entlang der stetig ansteigenden Forststraße bis zur Trockentannalm. In Serpentinen ging es weiter vorbei an einer Schutzhütte bergauf an Lärchenfelder vorbei zur Goiserer Hütte. Nachdem das erste Ziel erreicht war und der Hohe Kahlenberg vor uns lag, ging es auf guten Steigen weiter bergauf zum Gipfelkreuz. Nach verdienter Pause (Jause) mit herrlichem Rundblick bei bestem Wetter ging es die gleiche Strecke zurück. Einen kurzen Abstecher machten wir zur Kalmooskirche eine Felshöhle in der heimlich Gottesdienste abgehalten wurden. Die Mittagsrast verbrachten wir auf der Goiserer Hütte auf der Terrasse bei guten Essen. Den Abstieg wählten wir den gleichen wie Aufstieg, eine Pause legten wir bei der Wasserquelle zum Erfrischen und Auftanken der Getränkeflaschen ein.
Unterwegs waren wir 12,8 km und dabei wurden 1280 HM zurückgelegt
20.08.2024
Bad Ischl Katrin und Elferkogel 1601m
10 Teilnehmer
Der Aufstieg begann bei der Talstation der Katrin Seilbahn. Die Steige waren teilweise im Wald jedoch auch auf der Schitrasse und vom Regen des Vortages leicht rutschig. Die Wege waren anspruchsvoll jedoch kamen uns die angenehmen Temperaturen zugute. Nach 2 Stunden erreichten wir die Bergstation und hatten bereits 900 HM erledigt. Weiter ging es zum Gipfelkreuz der Katrin, wo wir unsere Mittagsrast genießen konnten (Sonnig jedoch leicht windig). Unser Rundweg führte uns weiter zum Elferkogel und zwischen den Latschenfelder zum Elferkogel, wo wir auch die herrlichen Weitblicke mit den Seenlandschaften genossen. Einkehr hielten wir in der Katrin Alm unterhalb der Bergstation. Der Rückweg war gleich wie der Aufstieg zum Ausgangspunkt Talstation Katrin.
Die gesamte Wanderzeit betrug inklusive Pausen 6,5 Stunden. Dabei legten wir 11,9 Km und 1200 HM zurück.
1.10.2024
Windischgarsten Mayrwipfl (1736m) & Brandleck (1725m)
4 Teilnehmer
Vom Parkplatz Haslersgatter ging es auf einer Forststraße leicht bergauf, es kam jedoch bald die Abzweigung „Leitersteig Mayrwipfl“ wo gleich unser Orientierungssinn gefordert war. Eine Menge umgestürzter Bäume und Äste erschwerten das Vorwärtskommen, danach ging es wieder leicht bergab zum Bloßboden. Ab jetzt war der Weg mit Steinmännchen markiert. Auf einen Hohlweg gelangen wir auf eine Lichtung (Wiese) mit einem verfallenen Gebäude (Mayralm), wo wir rechts bereits unseren Gipfel sahen. Auf diesen ausgetretenen Pfad ging es sehr steil Bergauf und man musste immer Ausschau nach den Steinmännchen halten. Im oberen Bereich war der Weg teilweise ausgesetzt und durch Latschen und Windbruch beeinträchtigt. Nach einer kurzen Rast am Gipfel Mayrwipfl ging es weiter mit den gleichen Problemen (Latschen, Windbruch) zu deinen jetzt auch noch kleineren Schneefeldern kamen, welche unsere Orientierung erschwerten. Nach der Mittagsrast bei guter Fernsicht und angenehmen Temperaturen am Brandleck setzten wir unser Runde fort.
In den Steig hängende Latschen und kaum vorhandene Steige und Markierungen waren extreme Herausforderungen beziehungsweise Belastungen der nächsten 4 km. Wieder am Kreuzungspunkt vom Aufstiegssteig angekommen brauchten wir eine kurze Pause, bevor es Bergab vorbei an der Mayralm jedoch nicht über den Leiternsteig sondern auf der Forststraße zu unseren Ausgangspunkt retour ging. Zurück in Windischgarsten genossen wir das Mittagessen im Gasthaus Kemmetsmüller.
Bei dieser Tour waren wir 6,5 Stunden unterwegs dabei legten wir13,4 km und 900 HM zurück.
21.Oktober 2024
Bodenwies 1540m Kleinreifling
„Da waren´s nur noch zwei“
Wir machten uns, ohne lange zu überlegen um 6:30 Uhr auf den Weg in Richtung Kleinreifling zur Niglalm und Viehtaleralm. Nach einer nebeligen Anfahrt wurden wir im Sonnenschein am Parkplatz empfangen.
Um ca.9:00 Uhr starteten wir zunächst auf einer Forststraße. Beiderseits der bunte Herbstwald, über uns nur blauer Himmel, erreichen wir flott den steileren Teil der Wanderung. Auf den Weg Nr. 496 mussten wir vielen abgebrochenen Fichtenwipfeln und umgestürzten Bäumen ausweichen. Um 10:45 Uhr konnten wir uns schon über den Gipfelsieg, den herrlichen Ausblick, über die angenehmen Temperaturen und auf die Gipfeljause freuen.
Dann ging´s zunächst wieder auf der gleichen Strecke bergab. Das letzte Stück bewältigen wir auf dem Weg Nr. 495 abwärts entlang der Schipiste.
Ca. 14,7 km, 800 HM Gehzeit 4 Stunden.
Martha und Walter